12.01.2016 in Internet

Forum Netzpolitik: Datenreichtum vs. Datensparsamkeit

 

Dank Smartphone, Laptop und Sozialen Netzwerken produzieren wir jeden Tag immer mehr Daten. Durch diese Daten bekommen wir immer mehr personalisierte Angebote der Unternehmen. Was uns als NutzerInnen auf der einen Seite zu mehr Möglichkeiten verhilft, macht uns auch komplett durchschaubar. Unsere Lebensweise wird dank Big Data immer besser vorhersagbar was zu vielen ethischen Problemen führt. Auf der anderen Seite scheint es so als ob digitale Innovationen vor allem durch Daten erzeugt werden.

Das Forum Netzpolitik will der Frage nach Datenreichtum vs. Datensparsamkeit nachgehen. Wo machen Daten Sinn und wo werden sie zum Problem für uns? Wie kann eine sozialdemokratische Datenpolitik aussehen?

Als Referent steht hierfür Ulf Buermeyer zur Verfügung. Er ist Richter am Landgericht Berlin, hat zum Thema Datenschutz und Informationsfreheit promoviert, ist selber auch Programmierer und Mitglied im CCC und im Digitale Gesellschaft e.V.

Donnerstag, 21. Januar 2016, um 19.00 Uhr
Kreisbüro der SPD Friedrichshain-Kreuzberg, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin

04.07.2015 in Internet

SPD startet Online-Diskussion zum digitalen Grundsatzprogramm

 

Als einzige Partei gibt sich die SPD ein Grundsatzprogramm für die digitale Gesellschaft. Bundesweit läuft dazu am Montag, dem 29. Juni 2015, die Online-Debatte an. Anspruch der SPD  ist es, aus dem technischen Fortschritt auch einen gesellschaftlichen Fortschritt zu machen. Vor einer ähnlichen Herausforderung standen die Menschen schon einmal im 19. Jahrhundert – im Zuge der Industrialisierung.

Die Digitalisierung hat Einfluss auf unser gesamtes Leben: ob im Job, zu Hause, in der Schule oder in der Arztpraxis. Das zeigt: Der digitale Fortschritt geht uns alle an. Die SPD diskutiert, was das heißt: die Chancen zu nutzen und die Risiken klein zu halten. Gemeinsam sollen die besten Antworten gefunden werden – alle können mitmachen. So werden auch wichtige Erfahrungen für künftige Diskussionen gesammelt. Für mehr Demokratie, Transparenz und die besten Lösungen.

Die Dialogplattform gibt es ab Montag auf www.digitalleben.spd.de

Ab dem 29. Juni einfach auf DIGITALLEBEN.SPD.DE klicken, die Vorschläge aus dem Entwurf bewerten und eigene Ideen einbringen. Der Verein Liquid Democracy e.V. sorgt mit der web-basierten Beteiligungssoftware „Adhocracy“ für eine konstruktive und übersichtliche Debatte zu „DigitalLeben“ im Netz.

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